Am Montag, den 16.4.12 ruft die Montagsdemo Duisburg zur Solidarität mit den Mietern des Zinkhüttenplatzes in Hamborn gegen den geplanten Abriß ihrer Häuser auf. Zugunsten eines Parkplatzes für ein Outlet Center, welches im großen Maßstab Billigware aus Überschußproduktionen zu Lasten der kleinen Händler verkaufen soll, sollen die jahrzentelangen Mieter auf die Straße gesetzt werden. Jetzt wird versucht, die Mieter einzeln weich zu kochen. Es ist ein Skandal, dass alle Ratsparteien dieses Projekt unterstützen. Vertreter der Bürgerinitiative haben ihr Kommen zugesagt.
Montag, 18.00 Uhr auf der Königstr. am Lifesaver.
*Solidarität mit den Schlecker Kolleg/innen*. Unter diesem Motto steht die 388. Montagsdemo am Montag, den 2. 4.12 um 18.00 Uhr am Lifesaver auf der Königstr.. Über 10000 Schlecker Kolleg/innen sollen in die Arbeitslosigkeit entlassen werden: Ausgepreßt und dann weggeschmissen? Mit welcher Berechtigung gehen die Eigentümer so mit Menschen um? Wie kann die Politik einfach zusehen und zur Tagesordnung übergehen – Versagen auf der ganzen Linie. Es jubelt der Neoliberalismus. Jetzt weiß man was man an der FDP hat. Es wird Zeit dass die Menschen dagegen aufstehen! Vertreter der Belegschaft von Schlecker sind eingeladen um über die Organisierung der Solidarität und des Widerstands zu sprechen. Da der Kampf um die Arbeitsplätze in Duisburg hochaktuell ist, wurden auch die Kollegen von TKS Schienentechnik und von Hitachi eingeladen. ” Die GBR Vorsitzende von Schlecker in Duisburg hat ihr ( und evtl.noch andere Kollegen) kommen angekündigt.
Die nächste Montagsdemo am 19.3. wird voll im Zeichen der Solidarität mit verschiedenen Belegschaften im Kampf um die Arbeitsplätze bzw. um höhere Löhne und Gehälter stehen: Bei TSTG Schienenwerk soll das Werk geschlossen werden ( 500 Arbeitsplätze) , Bei Hitachi im Innenhafen werden mehrere hundert Arbeitsplätze abgebaut, bei Schlecker sollen 2000 Niederlassungen geschlossen werden, gleichzeitig steht Verdi in einer Tarifauseinandersetzung (am nächsten Donnerstag soll ein größerer Aktionstag in Duisburg stattfinden) und bei Metall beginnt die Tarifrunde.
Wir werden am Montag auch die Delegierten für die Bundeskonferenz am 31.3. wählen und den Termin für das Sommerfest beschließen ( Vorschlag ist der 14.7. auf der Königstrasse).
Stilllegung aller Atomkraftwerke und Vernichtung aller Atomwaffen!
Seit 1 Jahr tobt in Fukushima, Japan eine der schlimmsten atomaren Katastrophen in der Geschichte. Als am 11.März 2011 das Atomkraftwerk in Fukushima durch einen Tsunami zerstört wurde, wurde Japan zum zweiten Mal nach dem 2 . Weltkrieg, als über Hiroshima Atombomben abgeworfen wurden, Opfer des atomaren Wahnsinns. Was zuerst vertuscht wurde bestätigte sich: Nach der Explosion des Kraftwerks fand eine Kernschmelze statt, die atomare Kettenreaktion war nicht mehr kontrollierbar. Die Auswirkungen der sich verbreitenden Radioaktivität wurden noch an Orten hunderte Kilometer entfernt festgestellt. 600 qkm Land und das Meer vor Fukushima sind radioaktiv verseucht. Auf Hunderte und tausende Jahre hin wird die Kernzone nicht mehr bewohnbar sein. Die Folgen der Strahlung für die Menschen und vor allem die Kinder sind noch nicht absehbar. Nach dem Atom Unfall in Tschernobyl waren 8 von 10 der Strahlung ausgesetzten nachgeborenen Kindern nicht gesund .
Die japanische Regierung und viele andere Regierungen sowie die verantwortlichen Energiekonzerne wie Tepco versuchen das Ausmaß der Katastrophe herunterzuspielen. Der Grund liegt auf der Hand: Mit der Atomenergie wurden horrende Profite gemacht, allein 2010 30 Mrd € ! Über 500 neue Atom Reaktoren sind geplant!
Doch die Bevölkerung in Japan wie auf der ganzen Welt wollen die Atomenergie, wie auch die atomaren Waffen nicht mehr. Auf Druck der japanischen Bevölkerung sind in Japan alle Reaktoren bis auf 2 abgeschaltet worden. Für die japanischen AKW Gegner war der Protest in Deutschland ein großes Vorbild. Die deutsche Regierung beschloss unter dem Druck des Widerstands den Ausstieg aus der Atom Energie bis 2022 und den Umstieg auf erneuerbare Energie. Bereits jetzt wird jedoch deutlich dass sie wieder davon abrücken will und z.B. die Subventionierung der Solar Industrie zugunsten von Kohle und Gas kürzt.
Auch die Frage der Endlagerung des Atommülls ist bis heute nicht geklärt. Stattdessen wird der Atommüll in Castoren kreuz und quer durch die Bundesrepublik transportiert. Jetzt sollen von Jülich Atomabfälle ins Zwischenlager Ahaus auf der Straße transportiert werden. In Gronau werden nach wie vor atomare Brennstäbe wieder aufbereitet. Und in Duisburg – Wanheim steht mitten im Wohngebiet eine Aufbereitungsanlage für schwach und mittel stark verstrahlten Müll. Dagegn entwickelt sich der Widerstand!
Es bedarf des weiteren entschiedenen Widerstands um den vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie, die Umstellung auf erneuerbare Energie, wie das Verbot von atomaren Waffen durchzusetzen. Zum Jahrestag der atomaren Katastrophe in Fukushima am Sonntag, den 11.3. ruft die Anti AKW Bewegung zum Protest auf, in NRW in Gronau gegen die Aufbereitungsanlage. Abfahrt der Busse um 11. Uhr ab HbF Duisburg.
Auch in Duisburg sollte ein Zeichen des Widerstands gegen die Atom Politik gesetzt werden. Dazu schlägt die Montagsdemo Duisburg für den
Montag, den 12.3. um 18.00 Uhr, Königstrasse/ Ecke Düsseldorfer Str.
eine Kundgebung und Demonstration gegen die Atompolitik vor.
Montagsdemo Duisburg Kontakt: montagsdemodu@arcor.de; www.montagsdemo-duisburg.de
VisdP: F.Heuken,Eschenstr.33,47053 Duisburg
Am Montag, den 16. Januar um 18.00 Uhr findet die 378. Montagsdemo am Lifesaver auf der Königstr. statt. Aus aktuellem Anlaß wird sie sich u.a. mit den Korruptionsverdacht auf diversen Baustellen im Innenhafen ( Archiv, Küppersmühle …) und dem Skandal um die städtische Baugesellschaft Gebag befassen. Offensichtlich wäscht hier eine Hand die andere ( Spenden für die CDU von 38 000.- € vom Investor Köbl + Kruse, der für 4 Mio ein Grundstück ( u.a. von der Stadt) gekauft und anschließend für 17 Mio an das Land NRW verkauft hat!!!) während die Gebag droht in Insolvenz zu gehen weil sie die ganzen Risiken des Küppersbau übernehmen muß. Der soziale Wohnungsbau geht vor die Hunde, doch den Investoren wird das Geld nachgeworfen. In dem Zusammenhang solidarisiert sich die Montagsdemo ausdrücklich mit den Mietern der Imeo die am Zinkhüttenplatz in Hamborn ihre Wohnungen verlieren sollen weil ein “Outlet Zentrum” gebaut werden soll, und unterstützt sie in ihrem Kampf gegen Imeo und die Stadtspitze.
Auf der Webseite des Vereins kündigt eine Einladung zum 1. Literaturkaffee zum 26. Januar an:
Lesung mit Birgit Stieler Relativ – arm Leben in der Bedarfsgemeinschaft Ort: DU-Neudorf, Flurstraße 31 Tag 26.01.2012 Uhrzeit: 16:00 Kosten: 0,00 €
Was ist los in diesem Land und dieser Stadt?
fragt die Montagsdemo Duisburg anläßlich des Starts in das Jahr 2012 am Montag, den 2.1.2012 um 18.00 Uhr auf der Königstr. ( Lifesaver). Auf bedrückende Weise bestätigen die Schlagzeilen der letzten Wochen die von der Montagsdemo seit Jahren angeprangerte Entwicklung: Die Lebenserwartung der Armen ist in den letzten 10 Jahren um 2 Jahre gesunken; Die Altersarmut steigt. Das Armutsrisiko liegt in Städten wie Duisburg bei 20 %. Jeder 4 Mensch der arbeitslos wird, fällt sofort in Hartz IV.
Doch es genügt nicht diese Entwicklung zu beklagen, man muß dagegen rebellieren. Daher am Montag auf die Montagsdemo, auf der auch über die Aktivitäten 2012 beraten wird!
Doch es genügt nicht diese Entwicklung zu beklagen, man muß dagegen rebellieren.
Daher am Montag auf die Montagsdemo, auf der auch über die Aktivitäten 2012 beraten wird!
Die alternative Kulturscene in Duisburg, unabhängige Jugendclubs, Jugendzentren usw. werden immer weiter an den Rand gedrückt , zugunsten der „Großprojekte“.
Räume werden verweigert ( s. DU-Laar), Gelder gestrichen…. Viele Künstler schlagen sich mit Hartz IV durch.
Die Montagsdemo bietet allen alternativen Künstlern ein Forum und will auf diese Misere aufmerksam machen, aber auch den Widerstand unterstützen.
Montag, den 12.12.2011 ab 17.30
findet auf der Königstr. Höhe Averdunk Platz die 373. Montagsdemo statt die
mit Kultur und Musik auch ein Gegenpol zum Kommerz des Weihnachtsmarkts sein soll. Alle sind aufgefordert sich einzubringen. Bisher dabei
Die Bandbreite
Dusty Stony
Todo Cambia
und natürlich die Montagsdemo